Nuklearmedizin

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Szintigraphie (SPECT), Labordiagnostik, Radiosynoviorthese

NuklearmedizinNuklearmedizinSzintigraphie (SPECT), Labordiagnostik, Radiosynoviorthese In der Nuklearmedizin werden radioaktive Substanzen mit sehr kurzer Halbwertzeit, d. h. sie zerfallen in der Regel innerhalb weniger Stunden, in den Körper injiziert. Die Substanz lagert sich in dem zu untersuchenden Organ oder Gewebe an und sendet dort eine geringe Strahlung aus.

Die schwache Gammastrahlung durchdringt den Körper und kann außerhalb sehr genau gemessen und durch das Bild gebende Verfahren Szintigraphie (SPECT) dargestellt werden. Die Strahlenbelastung des Körpers ist etwas niedriger oder ungefähr gleich hoch wie bei einer Standardröntgenuntersuchung. Mit Hilfe der Labordiagnostik können Substanzkonzentrationen Blut oder Gewebeproben besonders genau bestimmt werden.

Die Radiosynoviorthese ist eine nuklearmedizinische Gelenktherapie, die als sehr wirksame Methode bei der Therapie schmerzhafter Gelenkentzündungen eingesetzt wird. Der Begriff bedeutet Wiederherstellung/Erneuerung (Orthese) mit Hilfe von radioaktiven Isotopen. Der Schwerpunkt der behandelten Erkrankungen ist die chronische Polyarthritis (Rheuma). Dabei wird in ein erkranktes Gewebe mit Hilfe einer einfachen Punktion ein radioaktiver Stoff injiziert, der die Eigenschaft hat nur wenige Millimeter in das Gewebe einzudringen, jedoch mit großer Wirksamkeit.

Achtung: Wenn die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht kann die nuklearmedizinische Diagnostik nicht angewendet werden.